Partnerprogramme

www.karnak.de

Der legendäre Tempel von Karnak in Ägypten

Karnak Tempel in Luxor - eine Einführung

Widder-Allee, Tempel von Karnak
Widder-Allee, Tempel von Karnak


Der Tempel von Karnak, mitten in Luxor


Der Tempel von Karnak ist nach den Erkenntnissen verschiedener Archäologen die wohl größte erhaltene Tempelanlage in Ägypten. Die alten Ägypter betrachteten Karnak als "Ipet-Isut", was "der vollkommenste aller Orte" bedeutet.


Die Geschichte Thebens ist auch die des Karnak-Tempels. Als zu Beginn des Mittleren Reiches Theben die Hauptstadt Ägyptens und Amun Reichsgott geworden war, bauten im Verlauf der folgenden 1500 Jahre die Herrscher Ägyptens, gleich welchen Bekanntheitsgrades, an diesem Monument. Im Übrigen zählt der Tempel von Karnak heute zum Weltkulturerbe.


Man sollte nicht dem Glauben verfallen, dass Karnak ausschließlich eine Kultstätte war. Es war viel mehr als das: zum einen die Residenz der Pharaonen, zum anderen Wirtschaftsmacht mit vielen Ländereien, auf denen Tausende von Arbeitern beschäftigt wurden. Karnak war aber auch die unvorstellbar reiche Schatzkammer der Pharaonen. Und genau aus diesem Grund spiegeln sich Macht und Reichtum des Landes, aber auch der Einfluß der Amunpriester, in der Baugeschichte der Tempelstadt Luxor wider.


Ihre heutige Gestalt stammt vorwiegend aus der 18. und 19. Dynastie und umfaßt drei Einzelanlagen, die jeweils von einer Mauer aus Nilschlamm-Ziegeln umgeben sind: in der Mitte liegt der Große Amun-Tempel, der mit dem dazugehörigen Heiligen See als Hauptkultstätte für die Göttertriade Amun-Re, Mut und Chons fungierte, im Süden der Tempel für Amuns Gemahlin Mut, im Norden der für den Montu, einem alten thebanischen Falkengott. Innerhalb der Umwallung des Amun-Tempels befinden sich noch ein kleiner Ptah-Tempel und die gut erhaltene Anlage des Mondgottes Chons, dem Sohn von Amun-Re und Mut

.
Bei Ausgrabungen in Karnak förderte man sensationelle Funde zutage, da die königlichen Bauherren Steinblöcke aus den Tempeln ihrer Vorgänger für die eigenen Anlagen wiederverwendeten. In mühseliger archäologischer Kleinarbeit wird versucht, die verbauten Blöcke früheren Bauphasen zuzuordnen. Die Weiße Kapelle Sesostris´I. aus dem Mittleren Reich und die Alabasterkapelle Amenophis´I. konnten komplett rekonstruiert werden und sind jetzt im Freilichtmuseum zu besichtigen.


Da die Tempelstadt von Karnak stetig ausgebaut wurde, finden sich diverse Bauten verschiedener Herrscher innerhalb des Bereiches von Amun-Re. Auch Thutmosis III. baute eine Festhalle in die Tempelstadt, und Ramses III. einen Tempel. Einige Bauten in der Tempelanlage von Karnak sind zerstört, manche noch recht gut erhalten und wiederum andere müssen rekonstruiert werden.

Hier noch ein paar interessante Seiten zum Thema Reisen:

Portugal Reisen, Spanien Reisen, Griechenland Reisen



© 2006 www.karnak.de

Sitemap